Transkript
Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich...?
Genieße deine Schulzeit, das Arbeitsleben wird hart genug. Bleibe dir auf jeden Fall selbst treu und stecke dir messbare Ziele, die du definitiv erreichen kannst.
Was steht auf Deiner Visitenkarte?
Mein Name ist Mario Schöne, ich bin Projektleiter bei Leadec.
Was ist das Coolste an Deinem Job?
Diese Verbindung zwischen dem technischen und dem organisatorischen Teil und das Team, was hinter einem steht, dass man gemeinsam ein Problem bearbeitet.
Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?
Sehr variable Arbeitszeiten, es kann sehr lange gehen, wenn ein Projekt fertig werden muss. Dann können sich Kundenwünsche auch immer wieder ganz schnell ändern. Man muss sehr spontan sein in dem Beruf.
Worum geht es in Deinem Job?
Leadec ist ein Industriedienstleister. Am Standort Leipzig sind wir für die Automobilindustrie tätig. Ich bin Projektleiter im Bereich Instandhaltung und kümmere mich dort um die Planung und Betreuung während der Umsetzung von Projekten. Es geht bei den Projekten um die Instandhaltung technischer Anlagen in der Automobilindustrie. Dort gibt es am Anfang eine Kundenanfrage. Die basiert auf einem Kundenwunsch. Dort gibt es dann die Aufnahme der Installation. Daraus wird quasi ein Angebot generiert, eine Kalkulation wird erstellt. Die Kalkulation setzt sich zusammen aus den Lohnkosten, den Personalkosten, dann den Materialkosten. Daraus wird das Angebot generiert und dem Kunden vorgestellt. Der nächste Schritt wäre die Kundenzusage. Dann steht im Mittelpunkt die Betreuung des Projektes natürlich. Ständiger Soll-Ist-Vergleich. Wo bin ich, wo will ich hin? Ich versuche dort eventuell gegenzulenken. Bei technischen Anlagen könnte es sich um lufttechnische Anlagen handeln oder fördertechnische Anlagen, wie zum Beispiel Förderbänder, Flurförderfahrzeuge oder Krananlagen.
Wie sieht Dein Werdegang aus?
Ich komme aus der Nähe von Leipzig, habe die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik absolviert. Danach merkte ich, das ist noch nicht alles. Habe anschließend mein Fachabitur gemacht, um dann den Weg zum Studium vorzubereiten. Danach habe ich ein duales Studium an der staatlichen Studienakademie begonnen, mit der Fachrichtung Service Engineering. Meinen Praxisteil habe ich bei Leadec absolviert. Anschließend wurde ich übernommen.
Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?
Grundsätzlich sage ich, es ginge mit einem anderen Werdegang. Natürlich hat mich die Ausbildung ein wenig ins Berufsleben reingeschupst, dass man schon einmal einen anderen Blick für die Praxis hat. Das war sehr hilfreich. Man sollte auf jeden Fall spontan sein, den Kunden immer im Mittelpunkt sehen und immer sehr lösungsorientiert denken.
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Mario Schöne
„Kundenwünsche können sich ganz schnell ändern, deshalb muss man in diesem Beruf sehr spontan sein und den Kunden im Mittelpunkt sehen. Und man sollte lösungsorientiert denken können.“ Was für Mario Schöne das Coolste an seinem Job als Projektleiter Instandhaltung bei Leadec ist? „Diese Verbindung zwischen dem technischen und dem organisatorischen Teil. Und das Team, das hinter einem steht, wenn man gemeinsam ein Problem bearbeitet.“
Tommy Bergmann
„Ich bin weltweit unterwegs, also in Europa, Amerika und es kann zum Beispiel auch einmal nach Asien gehen.“ Tommy Bergmann arbeitet als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei Leadec. „Für mich ist das Coolste, dass ich jeden Tag eine neue Aufgabe bekomme, wobei jede wirklich sehr individuell ist, da der Kunde oft sehr spezielle Wünsche hat. Auf diese gehe ich speziell ein und habe dabei auch viel Kundenkontakt. Also es ist jeden Tag eine neue Herausforderung und das ist sehr schön.“
Georgi Tschumburidse
„Ich kann Entscheidungen treffen und die Firma gibt mir dafür entsprechende Freiräume. Das heißt, ich bin für meinen Verantwortungsbereich zuständig und das ist wirklich sehr inspirierend für mich und treibt mich an, neue Dinge auszuprobieren.“ Georgi Tschumburidse ist Geschäftsführer Leadec. Was er seinem 14-jährigen Ich raten würde? „Mach Fehler und lerne aus ihnen. Außerdem solltest du dir deine Ziele aufschreiben, egal ob auf einen Zettel oder Smartphone. Und hab ganz viel Spaß, denn die Jugend ist kein Dauerzustand.“
Mohamed Hobbani
„Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass man an verschiedenen Orten arbeiten kann und dass man an verschiedenen Anlagen arbeiten darf. Eine Herausforderung an meiner Ausbildung ist, dass man keine Angst vor Strom haben darf.", erzählt Mohamed Hobbani, Auszubildender zum Elektroniker für Energie- & Gebäudetechnik
Erik Nickelsen
„Das Coolste an meiner Ausbildung sind die Mitarbeiter*innen, sowie dass die Ausbildungsleiter mit uns Schulungen machen, wo wir auf die Prüfungen und das spätere Leben vorbereitet werden.", erzählt Erik Nickelsen, Auszubildender zum Elektroniker für Energie- & Gebäudetechnik bei Leadec.
Enrico Bornemann
„Das Coolste an meinem Job ist, dass man sehr viel unterwegs ist. Man ist sehr viel bei Kund*innen, kann dadurch auch viel Erfahrung sammeln und bekommt sehr viele Einblicke.", erzählt Enrico Bornemann, Elektroniker für Energie- & Gebäudetechnik
Alexander Bayer
„Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass ich Hubarbeitsbühne fahren darf. Die kann man benützen, wenn man mit der Leiter nicht mehr weiter weiß. Man kommt damit an höher gelegene oder schwer erreichbare Stellen, wo ich sonst nicht ran komme, um meine Kabel zu verlegen. Das schöne ist daran, dass ich als Fahrer und als Monteur gleichzeitig denken muss - das bringt eben ein neues Element ins Spiel.", erzählt Alexander Bayer, Auszubildender zum Elektroniker für Energie- & Gebäudetechnik
Christian Schoberer
„Das Coolste an meinem Job sind die vielen Projekte, die wir für unsere Kunden in der Elektrotechnik ausführen. Sei es Bürogebäude oder Produktionsanlagen - wir erwecken Gebäude und Maschinen zum Leben.", so Christian Schoberer, Bereichsleiter & Ausbilder bei Leadec.
Matthias Fischer
„Mach etwas, auf das du wirklich Lust hast, weil du es dein ganzes Leben lang machen wirst. Es bringt dir nichts, wenn du in eine Schublade gesteckt wirst oder du probierst, einem anderen Menschen zu gefallen. Du selbst musst glücklich sein.“ Das würde Matthias Fischer seinem 14-jährigen Ich raten. Er ist als Bereichsleiter bei Leadec tätig. Was dabei das Coolste für ihn ist? „Wenn man Aufträge gewinnt. Aufträge, wo man viel Zeit in die Vorbereitung und die Kalkulation gesteckt hat.“
Amalia Monteira de Castro
„Die Schule und eine Ausbildung fertig zu machen ist das A und O.“ Das gibt Amalia Monteira de Castro als Ratschlag mit auf den Weg. Sie ist Objektleiterin Reinigung bei Leadec. Was daran das Coolste für sie ist? „Die vielen Leute, also man kommuniziert viel und es wird nicht langweilig. Von morgens bis abends kommt immer wieder etwas neues und der Tag geht meist schnell vorbei. Für mich ist das sehr interessant und ich mag diesen Beruf.“
Jörn Brand
„Mach das ein oder andere mal öfter den Mund auf bei Themen, wo du vielleicht eher den Mund hältst, aber gib durchaus auch mal dein Inneres preis. Außerdem solltest du dir Ziele setzen.“ Das würde Jörn Brand seinem 14-jährigen Ich raten. Er arbeitet als Standortleiter bei Leadec. „Das Coolste ist eigentlich, dass ich meine Entscheidungen relativ selbst treffe und die Ergebnisse dann auch sehen kann. Das ist eigentlich das Schönste und dann auch mit den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten und gemeinsam Erfolg zu haben.“