Transkript
3 Ratschläge an dein 14-jähriges Ich...
Meine 3 Ratschläge wären: 1. Sich Zeit zunehmen, Dinge auszuprobieren, den Interessen nach zu gehen und auch mal auf Partys zu gehen. Das 2. wäre eine weitere lebende Fremdsprache neben Englisch zu lernen. Und der 3. Ratschlag wäre die Neugierde und auch die Freude am Lernen zu bewahren. Vor allem, weil wir in einer Welt leben, die sich laufend ändert und in der alles noch nicht so klar ist, wie man das meinen könnte, wenn man in der Schule ist.
Was steht auf deiner Visitenkarte?
Auf meiner Visitenkarte steht Magister Alexander Grabner, Steuerberater von KPMG Alpen-Treuhand GmbH.
Was ist das Coolste an deinem Job?
Das Coolste bei der Arbeit ist, die Möglichkeit selbstständig zu arbeiten und sowohl Menschen als auch Unternehmen zu beraten. Das ist eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Wenn man leistungsorientiert ist, dann ist es sehr spannend steuerliche Risiken zu erkennen, diese zu bewältigen und dann gegeben falls sogar zu verteidigen. Was auch sehr schön ist, ist natürlich, wenn dies dann auch entsprechend von dem Klienten gewertschätzt wird.
Welche Einschränkungen bringt der Job mit sich?
Eine Einschränkung gibt es insbesondere in zeitlicher Hinsicht, wie wahrscheinlich bei vielen anderen Jobs auch. So ein klassischer "9 to 5" Job ist schwierig, gerade weil die Tätigkeit sehr beratungsorientiert ist. Was auch oft schwierig ist, ist ein Urlaub von mehr als 2 Wochen am Stück zu nehmen, allerdings liegt dieses Problem bei einem selbst, sich entsprechend abzugrenzen. Wenn sich die Möglichkeit bietet sich frei zu nehmen, sollte man diese auch nutzen.
Worum geht es in deinem Job?
KPMG ist der größte Wirtschaftstreuhänder in Österreich. Die Tätigkeitsbereiche sind Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Ich selbst bin im Bereich der Steuerberatung tätig. Im Regelfall beraten wir Konzerne, die auch Steuerabteilungen haben. Entsprechend ist es so, dass die Unternehmen sehr viel selbst machen und wir den Review z.B. von Steuererklärungen und von Bescheidkontrollen machen. Tätigkeitsschwerpunkt ist durchaus die Beratung von steuerlichen Sonderfragen, wie sie zum Beispiel im Zuge von Umstrukturierungen oder geänderten Geschäftsfeldern auftauchen. Der typische Arbeitstag beginnt so, dass ich mit einem wohl gefeilten Plan in der Früh starte und diesen dann recht bald wieder über den Haufen werfen muss, weil ein Telefonat dazwischenkommt. Start ist in etwa um halb 9 - 9 in der Früh. Die Korrespondenz mit dem Klienten ist oft über Telefonate und E-Mails. Oft ist es auch notwendig Beratungsprojekte durchzuführen und Stellungnahmen zu schreiben. Die Herausforderung liegt meist darin, einerseits die Tätigkeiten in einen Arbeitstag unterzubringen und andererseits den Spagat zu zu schaffen, den Klienten nicht zu sehr mit Details zu bewerfen aber dennoch auf die Risiken hinzuweisen.
Wie schaut der Werdegang aus?
Ich bin in Wien geboren. Ich habe eine AHS gemacht, bei der meine Interessenlagen hauptsächlich auf Technik und EDV lagen. Danach habe ich erkannt, dass mich Wirtschaft interessiert und bin entsprechend auf der Wirtschaftsuniversität in Wien mit den Spezialisierungen BWL der Industrie, Kostenrechnung und Steuerlehre gelandet. Ich habe dann meine Diplomarbeit in diesem Bereich geschrieben und habe anschließend ein paar Jahre in einer Kanzlei in der Wirtschaftsprüfung und Corporate Finance gearbeitet. Parallel dazu habe ich noch den WIFI-Bilanzbuchhalter nachgemacht, da auf der AHS Buchhaltung nicht auf dem Programm steht. Das konnte man in 1 bis 2 Semestern machen. Allerdings habe ich im Laufe des Prüfens gemerkt, dass ich eher ein Berater und weniger ein Prüfer bin. Entsprechend bin ich dann ein paar Jahre später bei der KPMG gelandet, wieder im Bereich des Steuerrechts, wo ich bis heute bin.
Ginge es ohne deinen Werdegang?
Ja, ein anderer Werdegang ist möglich. Der Werdegang von mir ist eher untypisch. Wichtig ist es aber, wenn man von einer AHS kommt, dass man sich um den Bereich Buchhaltung und Bilanzierung etwas bemüht. Einer der wichtigsten Eigenschaften ist es wahrscheinlich, dass man es schafft, sich im Steuerrecht zu orientieren und auch die soziale Kompetenz besitzt, sich leicht auf andere Menschen einstellen zu können.
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